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Am 1. August 1998 erfolgte die Präsentation der Standböller vom Typ „Mühlberg“. Gleichzeitig wurde der Schützenkamerad Günter Raspe zum Böllerbaumeister der Gilde ernannt. Günter Raspe hat zusammen mit einem anderen Schützenkameraden in mühevoller Arbeit den Böller entworfen und gebaut. Es sind richtige Schmuckstücke geworden zum Böllern viel zu schade, aber sie werden genutzt.

Böller Typ "Mühlberg"

Böller Typ „Mühlberg“

Die Maße des Standböllers:

Lafette Breite 35 cm, Länge 42cm, Höhe 12cm
Rohr Höhe 32 cm, Innendurchmesser 50 mm größter Außendurchmesser 160 mm, Höhe gesamt 43 cm, Gewicht ca. 50 Kilogramm
Verdämmung: Korken ca. 30 Gramm
Zündung Perkussionszündung mit Zündhütchen
Ladung Schwarzpulver 150 Gramm

Am 11.August waren die Salutschützen der Gilde am Wahrenbrücker Bahnhof im Einsatz. Das Vorstandsmitglied Uwe Schlenger wurde anläßlich seines 40. Geburtstages mit einem mehrfachen Ehrensalut gewürdigt. Bei der Gelegenheit wurde den anwesenden Gästen der Standböller des Jubilars vorgeführt.

Am 2. und 3. September wurde die Schalung für das Fundament unseres Anbaus erstellt und am 4. September konnte das Fundament betoniert werden. Hier gilt unser Dank der Firma „Isotec-Sikorsky“ für die große Unterstützung.

Am 5. September wurden die Vereinsmeisterschaften in den Disziplinen KK-Gewehr und KK-Pistole durchgeführt. Es wurden jeweils 20 Schuss abgegeben.

Im September und Oktober wurden die Außenmauern des Schießstandanbaus erstellt. Am 26. September wurde auf den Elbwiesen nahe der Mühlberger Fähre das erste Probeschießen mit den Böllern durchgeführt. Die Probe war ein voller Erfolg, so daß die anstehenden Aufgabe in Ruhe angegangen werden konnten.

Das Jubiläumsschützenfest wurde vom 2. bis 4. Oktober 1998 durchgeführt.

Jubiläum 500 Jahre Schützenfest in Mühlberg

Freitag, der 2. Oktober: Temperatur nur 5 Grad, starker Ostwind aber zum Glück kein Regen. 19:00 Uhr Auszug zum Festplatz. Auf dem Festplatz wird das 1. Böllerschießen unserer Böllerschützen durchgeführt. Es werden 4 Salven Ehrensalut geschossen. Danach aber nichts wie ins Festzelt. Dort wird ordentlich gefeiert, leider im kleinen Kreis, weil wegen der sibirischen Kälte die Zuschauer vom Böllern lieber nach Hause gingen. Die anwesenden Schützen feierten zusammen mit der Bürgermeisterin Hannelore Brendel ordentlich. Hier im Zelt war es keinem zu kalt. Da konnten wir noch so richtig feiern.

Sonnabend, der 3. Oktober: Das Wetter zum Glück nicht so kalt wie am Vorabend. Um 10:00 Uhr, die Wettkämpfe sollen beginnen, da kommt die „Nachricht des Tages“ die Fahne ist weg. Gegen 11:00 Uhr wird ein Erpresserschreiben entdeckt, es werden 500,00 DM Lösegeld verlangt. Es gibt große Aufregung aber die Wettkämpfe laufen trotzdem. Es wird Anzeige bei der Polizei erstattet. Gegen 17:30 Uhr kommt eine Nachricht von der Ratskellerwirtin. Am gestrigen späten Abend habe ein Herr N. eine eingewickelte in ihrem Hinterzimmer abgestellt. Die Fahne wird abgeholt und der Einmarsch zum Schützenball kann pünktlich beginnen. Beim Einmarsch ist ein Halt am Kriegerdenkmal eingeplant, wo mit Wort, Musikstück und Ehrensalutschießen der Toten und Opfer der Weltkriege gedacht wird.

Der Schützenball wurde im Rathausaal, zusammen mit Mitgliedern der Schützengilden aus Kölsa, Uebigau Bad Liebenwerda und Hohenleipisch, gefeiert. Als Begrüßungstrunk gab es das vom Ehrenmitglied und Ministerpräsident Manfred Stolpe gestiftete Faß Freibier, dem sich das Königsbier anschloß.

Das Königshaus 1998
Schützenkönig Ewald Sikorsky
Schützenkönigin Petra Schönitz
1. Ritter Hans-Jürgen Döring
1. Dame Kathleen Schlenger
2. Ritter Wolfgang Findeisen
2. Dame Ursula Nicolai

Schützenballs war der Auftritt der „Eichhorn-Buben“, mit „Herzilein, du darfst nicht traurig sein“, im Kostüm der Herzbuben. Anschließend trieben sie dann mit Landsknechtstrommel und dem Lied „Der Häuptling der Indianer“ die Stimmung auf den Siedepunkt. Diese Einlage kam so gut an, dass einige Zulagen gegeben werden mussten. Selbst der neue Schützenkönig versuchte sich als Indianer, aber im Uniform und den Schlips als Kopfschmuck gebunden. Einzelheiten über dieses Fest können in der Sammelchronik nachgeschlagen werden, welche im Schützenhaus eingesehen werden kann.

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Am 11. Oktober 1998 wurden die Vereinsmeisterschft im Trap-Schießen in Kölsa durchgeführt. Um den 1. Platz mußte ein Stechen entscheiden. 1. Klaus Nicolai 21 Treffer; 2. Horst Haubold 21 Treffer; 3. Klaus Angermann 17 Treffer.

Die Arbeiten am Schießstandanbau gehen am 26. bis 30. Oktober mit der Erstellung des Daches weiter, hier ist wieder die Firma „Isotec-Sikorsky“ beteiligt. Im November wird der Fußboden gegossen und die elektrischen Leitungen werden verlegt.

Am 18. Dezember wird die Weihnachtsfeier im Hamburger Hof gefeiert und gleichzeitig die 1. Bowlingvereinsmeisterschaft durchgeführt.

Der erfolgreichste Schütze in unserer Gilde war in diesem Jahr Ewald Sikorsky.

Ewald Sikorsky

Ewald Sikorsky

Ewald erreichte in seinem 61 Lebensjahr die bis jetzt größten Erfolge in in seiner Laufbahn als Sportschütze, im Rahmen der Gilde und auf Kreisebene. Die Krönung seiner Leistungen war die Erringung der Schützenkönigswürde in unserer Gilde. Bei verschiedenen Vereinswettkämpfen erreichte er in seiner Altersklasse:

4x den 1. Platz; 2x den 2.Platz und 2x den 3. Platz.

Bei den diesjährigen Kreismeisterschaften im Großkalibergewehr erzielte Ewald jeweils, in den Disziplinen Großkaliber offene Visierung und Großkaliber optische Visierung, den Titel eines Kreismeisters. Bei den Kreismeisterschaften KK-Sportpistole 30×30 Schuß belegte Ewald den 3. Platz und im Sportgewehr liegend den 4. Platz. Während der diesjährigen Weihnachtsfeier erhielt er alle Urkunden überreicht. Ewalds Leistungen wurden auch in einem Artikel des „Brandenburger Sportschützen“ gewürdigt. Ewald wurde in diesem Jahr auch noch zum Sportler des Jahres des Landkreies gewählt. Für einen Schützen eine besondere Ehre.

Am 7. Januar 1999 war die Winterpause für den Anbau beendet, es begann der zügige Innenausbau.

Das Wettkampfjahr 1999 wurde am 9. Januar mit dem Neujahrsschießen in den Disziplinen KK-Gewehr und KK-Pistole, je 20 Schuß, eröffnet. Diese Jahr ist wieder ein Wahljahr. Am 19. Februar wurde die Generalversammlung mit der Vorstandsneuwahl durchgeführt.

Der neue Vorstand 1999
1. Vorsitzender/Präsident Manfred Ruhland
2. stellv. Vorsitzender/Präsident Horst Haubold
3. Geschäftsführer Hans-Jürgen Döring
4. Schatzmeister Dagmar Döring
5. Schriftführer Uwe Schlenger
6. 1. Böllerschußmeister Günter Raspe
7. Kompanieführer Ewald Sikorsky
8. Kompanieführer Wolfgang Findeisen
9. Sportwart Petra Nitzsche
10. Waffenwart Klaus Nicolai
11. stellv. Schriftführer Andreas Eichhorn

Der neue Vorstand wurde auf 11 Mitglieder erweitert.

Die Vereinsmeisterschaften werden ab diesem Jahr vorverlegt, da die Ergebnisse für die Qualifikation zur Teilnahme an den Kreismeisterschaften anerkannt werden. In der Diziplin Großkaliberpistole beteiligten sich 18 Mitglieder, KK-Sportpistole 29 Mitglieder und KK-Gewehr 24 Mitglieder.

Am 18. März 1999 findet die 1. Vorstandssitzung im neuen Gesellschaftraum statt, sie wird zur gelungenen Generalprobe für die offizielle Einweihung.

3. April Osterschießen und um 15:00 Uhr Einweihungsfeier des neuen „Schützenhauses“. Erster Höhepunkt der Einweihungsfeierlichkeiten war das Böllern vorm Schießstand. Die Böller erregten zusätzliche Aufmerksamkeit, weil die Alarmanlagen einiger Pkw durch die Erschütterungen ausgelöst wurden. Der Schiedsrichter des laufenden Fußballspieles war so erschrocken, dass er das Spiel abbrechen wollte. Das Böllern dauerte dann doch nicht so lange und das Fußballspiel wurde zu Ende gespielt. Nach dem lauten Auftakt wurde im Raum mit Schlachteplatte und Freibier ordentlich gefeiert und die fleißigsten Bauarbeiter geehrt. Der Anbau wurde durch viele Sponsoren ermöglicht, die der Gilde mit Geld- und Sachspenden halfen, besonders muß hier Ewald Sikorsky erwähnt werden.

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Die Mühlberger Böllerschützen

Böllerschützen Emblem

Böllerschützen Emblem

Mit dem Bau und den erfolgreichen ersten Auftritten der Böllerschützen wurden dann die Mühlberger Böllerschützengruppe gegründet. Sie ist ein Teil der Schützen-Gilde.

Ihr gehören an:

1. Böllerschußmeister Günter Raspe Hauptmann der Gilde
Böllerschütze Manfred Ruhland Oberstleutnant der Gilde
Böllerschütze Hans-Jürgen Döring Oberstleutnant der Gilde
Böllerschütze Ewald Sikorsky Major der Gilde
Böllerschütze Uwe Schlenger Major der Gilde
Kommandant Rüdiger Pohle Hauptmann der Gilde

Insgesamt wurden 8 Böller vom Typ Mühlberg gebaut, sie waren aber nicht alle im Besitz der Mühlberger Böllerschützen.

Die Böllerschützen im Einsatz. Ab jetzt legten die Böllerschützen so richtig los. Bei allen Möglichkeiten waren sie mit ihren Böllern im Einsatz. Vom 11. bis 13 Juni 1999 waren sie das erste Mal in Bayern zum 13. Bayerischen Böllerschützentreffen in Lohkirchen, der größten Veranstaltung des Bayerischen Schützenverbandes. Hier wurden erste Freundschaften geknüpft. Unsere Böllerschützen erhielten einen großen Willkommensapplaus, obwohl keiner wußte wo Mühlberg denn liegt. Die Mühlberger waren die „Exoten “ in ihren Uniformen zwischen Dirndln und Lederhosen. In Lohkirchen waren 2500 Böllerschützen beim großen Böllern dabei.

So sieht der neue Anbau des Mühlberger Schießstandes nach seiner Fertigstellung aus.

Anbau Schießstand

Anbau Schießstand

Rechtzeitig zum 135. Kinder- und Heimatfest war der neue Gesellschaftsraum fertiggestellt. Die Gilde beteiligte sich am Festumzug, mit dem Schildträger Eric Eichhorn, dem Fahnenträger Horst Haubold und 9 weiteren Mitgliedern. Nach dem Umzug begann auf dem Schießstand das große Preisschießen der Gilde. Der Hauptpreis war ein Fernsehgerät, das aber nur beim Erreichen einer Ringzahl von 49 Ringen, bei 5 Schuß, gewonnen werden konnte. Es standen noch 19 weitere Preise zur Verfügung. Der Wettkampf wurde stehend freihändig auf 25 Meter mit einem Mehrlader russischer Bauart ausgetragen. Startgeld 5,00 DM. Die geforderte Ringzahl wurde nicht erreicht. Der beste Schütze erreichte 45 Ringe und erhielt dafür ein Doppelkassettenradio.

Am 17. Juli waren unserer Böllerschützen auf dem Flugplatz Lönnewitz im Einsatz.

Am 15. August erfolgte ein Einsatz der Schützen-Gilde in Neuburxdorf, anläßlich des Jubiläums 100 Jahre Neburxdorf. Es wurden eine Ehrenwache mit Fahnenträger zwei Säbelträger und zwei Schützen mit Karabiner zur Einweihung eines Denkmals angefordert. Wegen der Anwesenheit von Pferden wurde auf ein Salutschießen verzichtet.

Am 22. August nahm eine Abordnung unserer Gilde am Festumzug der Bad Liebenwerdaer Schützengilde teil.

Schützenhochzeit am 9.9.99

Unser Schützenkamerad Rene Haubold hatte sich entschlossen seine Melanie am 9.9. zum Traualtar zu führen. Dafür mussten sie allerdings früh aufstehen, denn um 8:30 Uhr schlug die Stunde der „Wahrheit“. Vor dem Standesamt wurde das Brautpaar von einem Spalier aus Mühlberger und Kölsaer Schützen begrüßt.

Hochzeit Rene Haubold

Hochzeit Rene Haubold

Ein mehrfacher Ehrensalut wurde vorm Rathaus geschossen. Am Abend des gleichen Tages wurde in Burxdorf dann die Polterhochzeit gefeiert. Hier wurde das Brautpaar mit einem dreifachen Ehrensalut von den Böllerschützen geehrt. Brautpaar und Gäste überstanden diese Ehrenbezeugung unbeschadet. Danach wurde bei Schwein am Spieß und anderen Köstlichkeiten richtig gefeiert.

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50. Geburtstag unseres Präsidenten Manfred Ruhland.

Großer „Bahnhof“ in Koßdorf. Die Schützen-Gilde hatte natürlich

Manfred Ruhland

Manfred Ruhland

anläßlich dieses Ereignisses einen größeren Aufmarsch, mit Böllerschützen und Ehrendamen, geplant. Die Böller sollten wir nicht für den obligatorischen Ehrensalut nutzen, wegen der zu großen Lautstärke. Ein fünffacher Ehrensalut wurde trotzdem geschossen, allerdings mit kleineren Kaliber, aus Jagdgewehren mit Böllerpatronen, aber die hatte auf dem Hof eine sehr große Wirkung. Nach dem großen „Krach“ wurde dann zusammen mit Manfreds Arbeitskollegen ordentlich gefeiert. Die Schützen waren wie immer gut dabei.

Das diesjährige Schützenfest wurde am 16. Oktober mit dem Königsschießen eröffnet. Der Königsschuß wurde mit einem Flobert-Gewehr mit einem Schuß ohne Probe geschossen. Das Königsschießen endete um 13:00 Uhr. Das Schützenfest begann um 17:00 Uhr im Schießstand, mit der Besichtigung unseres neuen Gesellschaftsraumes. Um 18:45 Uhr erfolgte der Einmarsch, mit Ehrung der Gefallenen und Toten am Kriegerdenkmal und ab 19:00 Uhr wurde der Schützenball auf dem Rathausaal gefeiert. Es war wieder eine tolle Stimmung auf dem Saal, unsere Gastvereine waren begeistert, wir natürlich auch.

Das Königshaus 1999
Schützenkönig Rene Haubold 10 Ringe
Schützenkönigin Petra Nitzsche 9 Ringe
1. Ritter Klaus Nicolai
1. Hofdame Ursula Nicolai
2. Ritter Ewald Sikorsky
2. Hofdame Anke Koch

Im Oktober feierten wir den 40. Geburtstag unserer Schatzmeisterin Dagmar Döring. Im November wurde unser Vorstandsmitglied Wolfgang Findeisen 60 Jahre alt, hier wurde auch mitgefeiert.

Am 4. Dezember 1999 fand der letzte Vereinsabend dieses Jahrtausends statt. Wir trafen uns im Hamburger Hof zur Weihnachtsfeier mit den Bowlingmeisterschaften dieses Jahres. Hier wurde in Familie gefeiert. Die Bowlingmeisterschaften eröffnete das amtierende Königspaar.

2000 das neue Millennium beginnt

Das neue Jahrtausend wurde am 8. Januar mit den Millennium-Wettkämpfen eröffnet, ausgeschrieben für KK-Sportgewehr und KK-Sportpistole jeweils 20 Schuß. In der Disziplin Sportgewehr konnten wir eine Rekordbeteiligung von 26 Teilnehmern verzeichnen.

Am 18. Februar wurde die Generalversammlung zum ersten Mal im neuen Gesellschaftsraum durchgeführt. Bei dieser Vesammlung hatten wir eine Beteiligung von 35 Mitgliedern. Es gab drei Auszeichnungen.

Sportmedaille des BSB in Bronze für Petra Nitzsche
Verdienstmedaille des BSB in Bronze für Horst Haubold
Traditionsmedaille des BSB zur Pflege des Schützenbrauchtums für Rüdiger Pohle

Vereinsabend am 17. März im „Schützenhaus“. Die Gilde hatte zu einem gemütlichem Beisammensein geladen. Man konnte an diesem Abend dem neusten Hobby in deutschen Büros fröhnen, dem „Moorhuhnschießen“. Präsident und Geschäftsführer hatten dazu extra einen Computer mit Monitor mitgebracht. Es bestand auch die Möglichkeit die neue Errungenschaft unseres Präsidenten, einen Unterladerrepetierer (Winchester) auszuprobieren. Einige neue Dokumente über die Geschichte unserer Gilde wurden präsentiert. Schützenkamerad Horst Haubold, der mit seiner Frau für das leibliche Wohl der Schützen sorgt, wurde zum „Schützenhauswirt“ ernannt.

Am 25. März 2000 wurden die Vereinsmeisterschaften in der Disziplin KK-Pistole 20 Schuß ausgetragen. Es beteiligten sich 19 Mitglieder der Gilde. Bei der Meisterschaft in der Gebrauchspistole Großkaliber beteiligten sich 15 Mitglieder am Wettkampf.

Am 1. April trafen sich 7 Schützen in Kölsa zur Vereinsmeisterschaft Ordonnanzgewehr 2x 20 Schuß. An den Vereinsmeisterschaften KK-Sportgewehr beteiligten sich 18 Migliedern.

Zum Osterschießen hatten wir eine Beteiligung von 24 Mitgliedern und 3 Gastschützen. Es wurden mit dem KK-Sportgewehr 20 Schuß abgegeben. Danach ging das „Geballere“ aber noch weiter. „Wild-West“ war angesagt, denn die neuen „Western-Waffen“ mußten ausprobiert werden. Zum Abschluß gab es noch einmal großen Krach und Pulverdampfwolken durch einige Vorderladerschützen. Anschließend gab es wie üblich ein gemütliches Beisammensein im Schützenhaus. Es wurde auch noch ein Osterpreisschießen durchgeführt, hier die Ergebnisse.

Klasse Männer
1. Platz Frank Minnich 184 Ringe
2. Platz Rene Haubold 169 Ringe
3. Platz Ewald Sikorsky 165 Ringe
Klasse Frauen
1. Platz Petra Nitzsche 170Ringe
2. Platz Barbara Rottmann 63 Ringe
3. Platz Kathleen Schlenger 52 Ringe

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Walpurgisfeuer in Kölsa mit den Mühlberger Böllerschützen, als zusätzliche Attraktion. Die Böllerschützen eröffneten die Feier mit einem mehrfachen Salut aus fünf Böllern.

Am 27. Mai 2000 waren die Mühlberger Schützen mit Böllerschützen zur Landesgartenschau und dem Kreisschützentreffen nach Luckau eingeladen. Zum Abschluß des Festumzuges wurde durch unsere Böllerschützen auf dem Luckauer Marktplatz ein mächtiges Spetakel veranstaltet. Der Marktplatz und die eng stehenden Häuser gaben eine prächtige Kulisse ab. Wir hinterließen einen großen bleibenden Eindruck.

Das diesjährige Schützenfest wurde am 3. Juni in der Tradition der letzten Jahre gefeiert. Vormittags von 10 bis 13 Uhr das Königsschießen. Ein Schuß ohne Probe mit der Vereinswaffe, ein bewährtes Mittel um den „Freund Zufall“ mit ins Spiel zu bringen, denn nicht immer ist der erste Schuß eine gelungen Vorführung. In diesem Jahr wurde auch der Schützenprinz ausgeschossen. Ab 18:00 Uhr war der Empfang für die Gastvereine. Um 18:45 Uhr begann der Einmarsch zum Schützenball, mit Halt vor dem Kriegerdenkmal, hier wurde ein Ehrensalut aus Karabinern geschossen, dann wurde auf dem Rathaussaal nach „Mühlberger Art“ ordentlich gefeiert.

Das Königshaus 2000
Schützenkönig Mario Schmidt 10Ringe
Schützenkönigin Kathleen Schlenger 9 Ringe
1. Ritter Horst Haubold 9 Ringe
1. Hofdame Petra Nitzsche 8 Ringe
2. Ritter Hans-JürgenDöring 9 Ringe
2. Hofdame Ursula Nicolai 7 Ringe
Schützenprinz Robert Koch 9 Ringe
1. Knappe Stefan Jendro 9 Ringe
2. Knappe Andy Selig 9 Ringe
Walburgisfeier1

Walburgisfeier1

Walburgisfeier2

Walburgisfeier2

So feierten die Mühlberger Schützen mit den befreundeten Schützengilde ihr Schützenfest auf dem Ratskellersaal. Da musste man manchmal befürchten das altehrwürdige Rathaus hält dieses Treiben gar nicht mehr aus.

Vereinsabend am 30. Juni 2000. Man hatte gerade noch Zeit um sich die Kehle anzufeuchten, dann mussten die Böllerschützen das Kinder- und Heimatfest auf den Schlosswiesen mit einem dreifachen Salut eröffnen. Erstmals waren 6 Böller im Einsatz. „Erster Unfall“ beim Böllern. Ein Korken erwischt beim Runterfallen die Schulter eines Musikers, kein Körperschaden, aber das Shirt wird leicht angekohlt. Danach zurück ins Schützenhaus und weiter gefeiert. An diesem Abend wird der stellvertretende Präsident Host Haubold zum Major befördert. Das Anbringen der neuen Schulterstücke erwies sich als nicht so einfach.

Am 1. Juni nach dem Festumzug schossen die Gilde mit einem Böller Freibiermarken in die Luft. Das Freibier gab es nur im Schießstand in dem ein Preisschießen mit guter Beteiligung durchgeführt wurde. Ab Juli wurde unser Schießstand aus technischen Gründen für den Schießbetrieb gesperrt. Wir hatten erfahren, dass wir keine Versicherung mehr für den Schießbetrieb besaßen, weil wir nicht mehr Mitglied im Brandenburgischen Landessportbund waren. Der Brandenburgische Schützenbund teilte uns mit, dass die Vereine, aus Kostengründen, nur noch über den Landessportbund versichert seien. Unser Vorstand hatte aber den Austritt aus selbigen beschlossen, nun mussten wir wieder eintreten, nichts mit Einsparungen in den Ausgaben. Also wurden wir nun wieder Mitglied im Landessportbund.

Die Mühlberger Böllerschützen kann man „Mieten“. Wer Böller hat will sie auch gebrauchen und so waren wir ab jetzt auf Festen vertreten, wenn eine Einladung erfolgte und die Unkosten erstattet wurden.

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Kreisschützentag am 11. 11. 2000 in Mühlberg.

Vormittags waren die Schützenköniginnen und Schützenkönige dabei ihr Königshaus auf Kreisebene auszuschießen. Am Nachmittag stand die Jahreshauptversammlung an. Sie wurde im Schützenhaus durchgeführt. Am Abend fand dann der Kreisschützenball auf dem Ratskellersaal statt. Der Saal war voll ausgelastet, so dass das Büffet in der Gaststätte aufgebaut werden musste. Das Schützenkönigspaar feierte in diesem Jahr erstmals mit einem Hofstaat. Den Jahresabschluß im Vereinsleben bildete die Weihnachtsfeier mit den Bowlingvereinsmeisterschaften.

Das Wettkampfjahr 2001 wurde am 6. Januar mit dem Neujahrsschießen eröffnet. Es wurde in den Disziplinen KK-Sportgewehr, KK-Sportpistole und Großkaliber Gebrauchspistole durchgeführt. Beteiligung: 25 Mitglieder KK-Sportgewehr, 12 Mitglieder KK-Sportpistole und 7 Mitglieder Großkaliberpistole.

Generalversammlung ist in diesem Jahr wieder mit Vorstandswahlen. Es wurde beschlossen die Anzahl der Vorstandsmitglieder zu verringern.

Der neue Vorstand 2001
1. Präsident Manfred Ruhland
2. stellv. Präsident Horst Haubold
3. Schatzmeister Hans-Jürgen Döring
4. Sportwart Petra Nitzsche
5. Waffenwart Klaus Nicolai
6. 1. Böllerschußmeister Günter Raspe
7. Schriftführer Mario Schmidt
8. Beisitzer Ewald Sikorsky
9. Beisitzer Frank Minnich

In diesem Jahr besteht der Verein nach der Neugründung nun 10 Jahre. Die Mitglieder der ersten Stunde wurden mit einer Ehrenurkunde geehrt. Im Laufe des Jahres wurden noch weitere Urkunden für 10 jährige aktive Arbeit und 10 jährige Mitgliedschaft vergeben.

Feiern ist unsere Welt, so wird dann auch keine Gelegenheit im Rahmen der Schützen-Gilde ausgelassen. Im März fuhren die Böllerschützen und einige weitere Kameraden nach Burxdorf um unseren Schützenkameraden Horst Haubold und seiner Birgit beim Feiern der Silberhochzeit zu „helfen“. Und so feuerten wir dann aus „allen Rohren“ einen dreifachen Ehrensalut, um uns dann mit dem Silberpaar bei Speis und Trank und guter Unterhaltung einen schönen Abend zu machen.

Am 24. März wurden die Vereinsmeisterschaften in der Disziplin KK-Sportpistole mit 21 Teilnehmern und Großkaliber-Pistole mit 11 Teilnehmern durchgeführt. Am 31. März beteiligten sich 18 Teilnehmer an den Meisterschaften KK-Sportgewehr.

Das Osterschießen fand am 14. April statt und wurde in den Disziplinen KK-Sportgwehr 17 Teilnehmer und Western-Gewehr 8 Teilnehmer durchgeführt. Beim anschließenden Feiern überraschte uns ein Schneeschauer und bedeckte die Osternester mit seinen Flocken.

Am 31. März wurden die Vereinsmeisterschaften in der Disziplin KK-Sportgewehr geschossen. Es beteiligten sich 18 Mitglieder.

Böllern mit Musik

Die Mühlberger Böllerschützen als Gäste des 1. Euroschützenfestes der

Böllern mit Musik

Böllern mit Musik

Euroregion Spree-Neiße-Bober. Eingeladen hatte der PSV Guben. Bei dem 1. Euroschützenfest gab es als Erstaufführung ein Böllern mit Musik. Während des Konzertes des Bergmannorchesters gaben die Böllerschützen nach Einsatz Salutschüsse ab. Die Show klappte hervorragend. Es war ein Spetakel für Augen und Ohren. Das Konzert fand in Gubener Innenstadt statt. Nach Beendigung dieser Uraufführung durften die Mühlberger Böllerschützen ihre Schauvorführung absolvieren. Es waren 5 Böller mit großem Erfolg im Einsatz.

Am 10. August 2001 waren die Böllerschützen in Kölsa anläßlich der 750 Jahrfeier im Einsatz. Aus fünf Böllern wurde auf dem Festplatz fünf Salven Ehrensalut geschossen.

Am Wochenende vom 14. bis 17. September 2001 waren die Böllerschützen mit einer Delegation der Stadt Mühlberg in der Partnergemeinde Gutach (Schwarzwald) anläßlich des Jubiläums 10 Jahre Partnerschaft. Es kam zu keinem Einsatz der Böller, da die Feierlichkeiten wegen des Terroranschlages in den USA (11.September) eine Programmreduzierung erfuhren. Die Böller wurden aus diesem Grund gar nicht erst mitgenommen, aber eine Flasche mit Böllerluft als Andenken an unsere Anwesenheit überreicht.

Am 6. Oktober 2001 war der diesjährige Schützenball mit der Proklamation des Königshauses auf dem Ratskellersaal geplant. Dieser Tag hatte vor unserem Schützenball aber noch einen anderen Höhepunkt, nämlich die Einweihung der „Straße der Wettiner“.

Straße der Wettiner

Straße der Wettiner

Mühlberg wurde in die Reihe der Städte an der Straße der Wettiner aufgenommen. Dieses Ereignis wurde am Nachmittag im Mühlberger Kloster unter anderem mit einem zünftigen Ehrensalut, geschossen aus 6 Böllern, gefeiert. Das Böllern fand in Anwesenheit Seiner königlichen Hoheit Prinz Albert von Sachsen und Herzog zu Sachsen und Prinziessin Elmira statt. Der Ehrensalut hinterließ bei den königlichen Hoheiten einen großen Eindruck. Es wurden fünf Salven geböllert. Siehe in dieser Homepage unter der Rubrik Bilder den Punkt Video.

Böllerluft

Böllerluft

Nach dem großen „Krach“ wurden den Hoheiten eine Flasche Böllerluft,vor ihren Augen abgefüllt und samt Zertifikat überreicht. Durch diesen Ehrensalut hinterließen Mühlberg und ihre Schützen einen bleibenden Eindruck bei den königlichen Hoheiten.

Wir über uns 15

Das Königshaus 2001
Schützenkönig Uwe Schlenger
Schützenkönigin PetraNitzsche
1. Ritter Hans-Joachim Sasse
1. Hofdame Barbara Rottmann
2. Ritter Mario Schmidt
2. Hofdame Ursula Nicolai
Schützenprinz Martin Diecke
1. Knappe Stefan Jendro
2. Knappe Robert Koch

Im Oktober wurde mit der Beseitigung eines „Übels“ begonnen. Der Anbau von einem Toilettenhäuschen wurde in Angriff genommen. Unsere Damen hatten es satt bei Dunkelheit aufs „Dixi“ zu gehen. Die Männer hatten das nicht so eng gesehen, aber waren auch dafür dieses Ungemach zu ändern. Das Vereinsjahr wurde wie in den letzten Jahren mit einer Weihnachtsfeier und den Vereinsmeisterschaften im Bowling im Hamburger Hof beendet.

Das Jahr 2002 begann traditionell mit dem Neujahrsschießen. Es wurde in den Disziplinen KK-Sportgewehr 2×10 Schuss und KK-Sportpistole 10 Schuss durchgeführt. Beteiligung: Gewehr 18 und Pistole 12 Mitglieder. Der neue Gesellschaftraum war bei den niedrigen Temperaturen ein willkommener Platz zum Aufwärmen und warten auf die Ergebnisse, bei Glühwein und etwas zum Essen.

Neues Ehrenmitglied
Dr. Albert Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen

Dr. Albert Prinz von Sachsen Herzog zu Sachsen

Seine Königliche Hoheit Dr. Prinz Albert von Sachsen

wird Ehrenmitglied der Königlich privilegierten Schützen-Gilde Mühlberg/Elbe e.V. 1354. Die Schützen-Gilde nimmt damit die lange traditionelle Verbindung mit dem Fürstenhaus der Wettiner wieder auf, welche seit dem Jahre 1590 besteht. Die Antwort Seiner Königlichen Hoheit Prinz Albert von Sachsen:

„Es hat uns gefreut, von Ihnen geehrt zu werden, wird doch damit die traditionelle Verbindung der Wettiner zur Stadt Mühlberg dokumentiert.“

Am 22. Februar 2002 wurde die diesjährige Generalversammlung durchgeführt. Es gab Beförderungen und Auszeichnugen. Und die anwesenden Mitglieder der Gilde hatten die Möglichkeit Karl-Ullrich Farwick kennenzulernen. Er ist seit 1996 Mitglied wurde aber vorher nie „gesichtet“. Karl-Ullrich ist Sammler historischer Waffen und erschien in „Western-Kleidung“ mit einem alten Vorderladerrevolver im Gürtel. Er erzählte er wolle nach Osten reisen, um alte Waffen zu finden und ward nie wieder gesehen.

Am 23. Februar reiste eine Fahnenabordnung nach Dresden um an den Feierlichkeiten anlässlich des 70. Todestages von König Friedrich August III. von Sachsen teilzunehmen. Diese Einladung konnten wir nicht ablehnen und so reihten wir uns in die insgesamt 47 Fahnenabordnungen der geladenen Schützengilden ein. Die Bildzeitung titelte: „Wettiner in der Hofkirche gefeiert, Regierung, Verehrer und Schützen kamen.“

25. Febraur 2002. Unser Schatzmeister und Böllerschütze Hans-Jürgen

50. Hans Jürgen Döring

50. Hans Jürgen Döring

Döring feierte seinen 50. Geburtstag mit Familie, Freunden, Funkern und Schützen im Koßdorfer Sportlerheim. Zu Ehren des Jubilars wurde ein dreifacher Ehrensalut aus 6 Böllern gefeuert. Einige Gratulanten hatten sich etwas Besonderes einfallen lassen. So wurde Hans-Jürgen unter anderem zum Ritter geschlagen und erhielt den entsprechenden Ritterorden. Er darf jetzt den Titel „Ritter Hans vom Schützenhaus“ führen. Zu diesem Titel erhielt er auch die entsprechende Urkunde. Auf dem Bild der stolze Ordensträger.

An den Vereinsmeisterschaften KK-Sportpistole beteiligten sich 19 Mitglieder. In der Großkaliber Gebrauchspistole waren es 14 Starter.

Zum Osterschießen mit dem KK-Sportgewehr kamen 19 Mitglieder, die danach noch ein bißchen feierten.

Am 20.April reisten die Böllerschützen und weitere Mitglider nach Oschätzchen um den 60. Geburtstag unseres 1. Böllerschützenmeisters zu feiern. Das Dorf wurde von einem fünffachen Ehrensalut „erschüttert“.

Die diesjährigen Vereinsmeisterschaften in der Disziplin KK-Sportgewehr wurde am Sonntag den 28. März durchgeführt. Der Termin war extra auf einen Sonntag verlegt worden, es beteiligten sich aber nur 14. Mitglieder.

Am 14. Mai 2002 wurde der Schützenkamerad und Böllerschütze Günter Jahn anläßlich seines 40. Geburtstages mit einem dreifachen Ehrensalut aus 3 Böllern geehrt. Das Böllern wurde im Mühlberger Kloster durchgeführt. Der Böllerschütze Hans-Jürgen Döring konnte gleich mit dem 1. Schuss eine Erfolg verzeichnen, sein Korken holte einen Ast vom Baum. Günter wurde zum „1. Gulaschkanonen-Kanonier“ ernannt.

Weitere Einsätze der Böllerschützen: Zu Besuch beim 1. Schwarzwälder Böllertreffen bei den Sport- und Böllerschützen 1877 e.V. Schönwald und beim 16. Bayerischen Böllerschützentreffen in Pforzen.

20. Juni in Uebigau zu 200 Jahre Schützenfest.

12. Juli Startschuss zur Eröffnung des Rothsteiner Felsenfestes mit 5 Salven aus 5 Böllern.

Wir über uns 16

Während des diesjährigen Kinder- und Heimatfestes am 29. Juni wurde wieder ein Preisschießen veranstaltet. Am Auszug beteiligten wir uns nicht.

Am 30. August wurde eine außerordentliche erweiterte Vorstandssitzung durchgeführt. Der Haupttagesordnungspunkt war die im Jahre 2004 anstehende Feier „650 Jahre Schützengilde Mühlberg“. Es wurde der Beschluss gefasst das Jubiläum zusammen mit dem 1. Brandenburger Böllerschützentreffen durchzuführen. Als Zeitpunkt wurde das Mühlberger Heimatfest gewählt.

Am 31. August wurden die 1.Vereinsmeisterschaften im Vorderlader- und Westernschießen durchgeführt.

Disziplin Vorderladergewehr

Stehend frei 50 Meter, 10 Schuss ohne Probe

1. Horst Liehr 6,6,7,7,9,9,9,9,10,10 82 Ringe
2. Rüdiger Pohle 5,7,8,8,8,9,9,9,9,10 82 Ringe
3. Horst Haubold 5,5,6,8,9,9,9,9,910 79 Ringe
Disziplin Vorderladerpistole

25 Meter, 10 Schuss ohne Probe

1. Horst Liehr 66 Ringe
2. Horst Haubold 62 Ringe
3. Rüdiger Pohle 61 Ringe
Disziplin Westerngewehr

50 Meter stehend 10 Schuss stehend

1. Frank Minnich 91 Ringe
2. Horst Haubold 79 Ringe
3. Horst Liehr 64 Ringe

Vereinsmeisterschaften im Bowling, am 6.September, im Hamburger Hof.

Ergebnis Männer: 2 Durchgänge, 8 Wettkämpfer
1. Rüdiger Pohle 140 107 247 Pins
2. Frank Minnich 127 109 236 Pins
3. Günter Jahn 114 108 222 Pins
Ergebnis Frauen: 3 Durchgänge, 4 Wettkämpferinnen
1. Brigitte Neumann 62 76 73 213 Pins
2. Sabine Minnich 70 79 51 200 Pins
3. Ute Pohle 41 54 70 165 Pins

Am 27. September fuhren die Mühlberger Böllerschützen nach Falkenberg und eröffneten das Schützenfest mit einem mehrfachen Salut vor der Festhalle.

Landesschützentag am 28. September in Senftenberg

Die Mühlberger Schützen-Gilde war mit ihren Böllerschützen in Senftenberg dabei und zeigte einen kleinen Vorgeschmack auf das geplante 1. Brandenburger Böllerschützentreffen in Mühlberg. Man machte den Vorstand des BSB und die anwesenden Schützengilde auf sich aufmerksam. Die Schützenkameradin Petra Nitzsche wurde im Rahmen des Landesschützentages mit der Medaille des BSB in Gold ausgezeichnet. Der diesjährige Schützenball wurde im Schützenhaus im kleinen Rahmen gefeiert.

Das Königshaus 2002
Schützenkönig Gerhard Olbrich
Schützenkönigin Ursula Nicolai
1. Ritter Frank Minnich
2. Ritter Horst Haubold
Schützenprinz Robert Koch

Die „Rumtreiber“ und Weltenbummler unterwegs: Die Böllerschützen weilten im Schwarzwald bei 1. Schwarzwälder Böllerschützentreffen der Sport- und Böllerschützen 1877 e.V. Schönwald. Dort gelang den Böllerschützen der „1. Mühlberger Rekord“ beim Böllern mit fünf Ringen gleichzeitig. Wieder im „Ausland“. Teilnahme am 16. Bayerischen Böllertreffen in Pforzen.

Ministerpräsident Matthias Platzeck wird Ehrenmitglied der Mühlberger

Matthias Platzeck

Matthias Platzeck

Schützen-Gilde.

Seine Anwort auf unseren Wunsch:
“ Ich danke der Königlich privilegierten Schützen-Gilde Mühlberg/Elbe e.V. 1354 für die mir angetragene Ehrenmitgliedschaft. Gerne nehme ich sie an.“

Das diesjährige Hochwasser in Mühlberg/Elbe hat anschaulich bewiesen, was gemeinsames Handeln vollbringen kann. Ich hoffe, dass ich weiterhin auf aktives Zupacken der Mühlbergerinnen und Mühlberger im Alltag und im Sport- und Freizeitbereich setzen kann.

Den Schützenschwestern und Schützenbrüdern wünsche ich einen erfolgreichen Jahresabschluss und weiterhin „Gut Schuss“. Sportlich endete das Wettkampfjahr mit den Pokalschießen in den Disziplinen KK-Gewehr, KK-Pistole und Großkaliber Gebrauchspistole.

Zum Feiern hatten wir im Dezember noch zwei Gelegenheiten. Vorstandsmitglied Petra Nitzsche wurde 40 und Vorstandsmitglied Ewald Sikorsky feierte seinen 65. Nun konnten die „Winterpause“ kommen. Das sportliche Wettkampfjahr 2003 wurde mit dem traditionellen Neujahrsschießen eröffnet.

Am 28.02.2003 fand die diesjährige Generalversammlung statt. Es war ein Wahljahr, aber bevor der neue Vortsand gewählt wurde musste die Änderung der Satzung beschlossen werden, denn es sollte die Amtsperiode des Vorstandes verlängert werden. Sie wurde auf vier Jahre festgelegt.

Wir über uns 17

Der neue Vorstand 2003
1. Vorsitzender/Präsident Manfred Ruhland
2. stellv. Vorsitzender/Präsident Host Haubold
3. Geschäftsführer/Kassierer Hans-Jürgen Döring
4. 1. Böllerschußmeister Günter Raspe
5. stellv. Böllerschußmeister Ewald Sikorsky
6. Waffenwart Klaus Nicolai
7. Schießstandwart Horst Liehr
8. Öffentlichkeitsarbeit Günter Jahn
9. Schriftführer Rüdiger Pohle
10. Sportwart Petra Nitzsche
11. Sportwart Horst Haubold

Im März wurde eine außerordentliche Vorstandssitzung zur Vorbereitung des Jubiläums 650 Jahre Schützen-Gilde abgehalten. Es wurde ein Festkomitee gebildet. Das Festkomitee traf sich noch im gleichen Monat mit dem Geschäftsführer des BSB Herr Börner um das im Rahmen der Festlichkeiten durchzuführende 1. Brandenburger Böllerschützentreffen zu besprechen. Als Termin wurde der 4. Juli 2004 festgelegt.

Vereinsmeisterschaften in der Disziplin KK-Sportpistole 2×10 Schuss 29.03.2003

Schützenklasse
1. Raiko Liehr 157 Ringe
2. Mario Schmidt 139 Ringe
3. Rene Haubold 133 Ringe
Altersklasse
1. Frank Marx 156 Ringe
2. Klaus Nicolai 138 Ringe
3. Horst Haubold 133 Ringe

Vereinsmeisterschaften in der Disziplin Großkaliberpistole 2×10 Schuss

Schützenklasse
1. Frank Minnich 136 Ringe
2. Rene Haubold 132 Ringe
3. Raiko Liehr 130 Ringe
Altersklasse
1. Klaus Nicolai 162 Ringe
2. Horst Liehr 145 Ringe
3. Hans-Jürgen Döring  135 Ringe
Seniorenklasse
1. Hans-Joachim Sasse 104 Ringe
Damenklasse
1. Ursula Nicolai 90 Ringe

Vereinsmeisterschaften in der Disziplin KK-Sportgewehr 2×10 Schuss 30.03.2003

Schützenklasse
1. Rene Haubold 164 Ringe
2. Frank Minnich 163 Ringe
3. Torsten Voigt-Preuß 124 Ringe
Altersklasse
1. Manfred Ruhland 176 Ringe
2. Klaus Nicolai 162 Ringe
3. Horst Haubold 152 Ringe
Seniorenklasse
1. Hans-Joachim Sasse 165 Ringe
2. Günter Raspe 164 Ringe
3. Horst Haubold 152 Ringe
Damenklasse
1. Petra Nitzsche 172 Ringe
2. Ursula Nicolai 123 Ringe
Schüler
1. Stefan Jendro 125 Ringe
2. Martin Diecke 104 Ringe

Das Osterschießen fand am 19.04. 2003 statt. Es beteiligten sich 12 Wettkämpfer und eine Wettkämpferin.

Horst Haubold

Horst Haubold

Am 26. April 2003 feierten wir den 50. Geburtstag des Stellvertretenden Präsidenten Horst Haubold in Burxdorf. Die Böllerschützen feuerten eine dreifachen Ehrensalut, bei leichtem Regenwetter. Davor und danach war das Wetter wieder besser. Die Böllerschützen waren in der Besetzung: Günter Raspe, Manfred Ruhland, Hans-Jürgen Döring, Ewald Sikorsky, Günter Jahn, Horst Liehr und Böllerkommandant Rüdiger Pohle angetreten. Danach wurde ordentlich gefeiert bei Schwein am Spieß und allen möglichen scharfen und weniger scharfen Getränken.
Jubilar Horst Haubold. Man wird nur einmal 50.

Die Böllerschützen hatten in der ersten Jahreshälfte außer beim 50. Geburtstag noch einige andere Auftritte. So waren sie am 31. Mai im Zaithain, am 8.Juni beim Schützenfest in Schönewalde, am 28. Juni in Mühlberg zu 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr und am 12. Juli zum Flugplatzfest in Lönnewitz zum Einsatz.

Am 23. August hatten wir dann eine Schützenhochzeit unsere Schützenkameradin Sandra Schönitz gab ihrem Reik das Jawort. Zum Polterabend rückten wir mit allen 8 Böllern an und zur Hochzeit gab es vorm Mühlberger Rathaus einen Ehrensalut mit Böllerpatronen.

Vereinsmeisterschaften in Vorderlader- und Westernschießen fanden am 30. August statt. Sie wurden gleichzeitig als Pokalschießen in der Wertung aller drei Disziplinen durchgeführt. Es beteiligten sich leider nur 6 Wettkämpfer.

Vorderlader Langwaffe
1. Rüdiger Pohle 56 Ringe
2. Horst Liehr 50 Ringe
3. Horst Haubold 47 Ringe
Vorderlader Kurzwaffe
1. Horst Liehr 66 Ringe
2. Manfred Ruhland 51 Ringe
3. Horst Haubold 49 Ringe
Westerngewehr
1. Manfred Ruhland 73 Ringe
2. Hans-Joachim Sasse 67 Ringe
3. Rüdiger Pohle 63 Ringe
Pokalwertung
1. Horst Lieher 177 Ringe
2. Rüdiger Pohle 158 Ringe
3. Horst Haubold 144 Ringe

Wir über uns 18

Das Königshaus 2003
Schützenkönig Gerhard Olbrich
Schützenkönigin Ursula Nicolai
1. Ritter Gerhard Jendro
2. Ritter Günter Raspe
Schützenprinz Robert Koch
1. Knappe Stefan Jendro
2. Knappe Martin Diecke

Am 15. November fand ein Pokalschießen statt. Der Sieger wurde aus den drei Disziplinen: KK-Sportgewehr, KK-Sportpistole und Gebrauchspistole ermittelt. Wertungsmodus: 5 Probe, je 10 Schuss pro Disziplin. Pokalsieger wurde Klaus Nicolai mit 245 Ringen. Den Nachwuchspokal errang Robert Koch mit 133 Ringen. Die diesjährige Weihnachtsfeier wurde im Schützenhaus durchgeführt.

Das Sportjahr 2004 wurde am 3. Januar mit dem Neujahrsschießen eröffnet. Es wurde in der Disziplin KK-Sportgewehr 2×10 Schuss geschossen.

Gerhard Jendro

Gerhard Jendro

Am 29. Juni 2004 feierte Schützenkamerad Gerhard

Böllern für Gerhard

Böllern für Gerhard

Jendro seinen 75 Geburtstag im Mühlberger Schießstand. Gerhard hatte sich den großen „Radau“ gewünscht. So wurde zu Ehren des Jubilars ein dreifacher Ehrensalut aus 7 Böllern geschossen. Danach wurde ordentlich im Kreise seiner Angehörigen auf dem Schießstand das Jubiläum gefeiert.

Das große Jubiläum 650 Jahre wird in diesem Jahr zusammen mit dem 1.Brandenburger Böllerschützentreffen begangen. Die ersten Anmeldungen liegen vor. Das Böller-Regiment des Schützenverbandes Hamburg hat seine Zusage geschickt. Die Bayern aus Lohkirchen suchen eine Unterkunft. Bei Wendlands haben sich Böllerschützen aus Stuttgart eingemietet, aber sich noch nicht angemeldet. Anfrage eines Böllerverkäufers nach einer Einladung ist eingegangen und positiv beantwortet worden. Es wird eine Festschrift geben. Als Schirmherren und ihre Teilnahme haben zugesagt: der Ministerpräsident des Landes Brandenburg Matthias Platzeck und der Landrat des Elbe-Elster-Landkreises Klaus Richter. Zum Schützenball wurden die Schützengilde aus Kölsa, Falkenberg, Uebigau, Elsterwerda, Schönewalde, Hohenleipisch und Bad Liebenwerda eingeladen. Die anwesenden Böllerschützen aus Hamburg, Lohenkirchen und Hessen nehmen auch daran teil.

Am 7. Febraur ist eine Sitzung des Festkomitees mit den Vertretern des BSB. Der Sekretär Herr Börner und der Vizepräsident Herr Regel klären mit uns die noch offenen Fragen. Das Jubiläum kann kommen.

Am 27.02.2004 wurde die diesjährige Generalversammlung durchgeführt. Es wurde festgelegt, dass beim Königsschießen bis zu 5 Scheiben beschossen werden können. Die zusätzlichen Scheiben sind nachzukaufen. Wer unbedingt König werden will der muss die Vereinskasse „füllen“. Elster-TV war in Mühlberg auf dem Schießstand. Es wurden Präsident Manfred Ruhland und der Vorsitzende des Festkomitees Rüdiger Pohle über die bevorstehenden Feierlichkeiten befragt. Der Beitrag lief in den Elster-TV Nachrichten. Es gab von vielen Zuschauern ein positives Echo.

An 3. April wurden die Vereinsmeisterschaften KK-Sportgewehr 2x 10 Schuss durchgeführt. Es war eine schwache Beteiligung zu verzeichnen. 12 Wettkämpfer traten an.

Am Osterschießen am 10. April beteiligten sich 14 Wettkämpfer. Der Termin für das Jubiläum war schon im Vorjahr festgelegt worden, damit die Gilden und Böllerschützen der teilnehmenden Gilden genügend Zeit zur Vorbereitung hatten. In Mühlberg gab es allerdings noch ein Problem zu regeln, denn die Stadt wollte beim Termin mitreden. Es kam zu der Einigung das das Mühlberger Kinder- und Heimatfest zum gleichen Termin stattfinden solle. Es gab ein gemeinsames Veranstaltungsplakat, um eine Überschneidung der Veranstaltungen zu vermeiden. Für das Jubiläum und Böllertreffen: Freitag Festsitzung im Festzelt, Sonnabend öffentlicher Schützenball im Festzelt und am Sonntag das Böllertreffen mit dem Böllerschießen auf den Schlosswiesen.

Der Jubiläumsschützenball wurde ein großes Erlebnis dank der Rahmenveranstaltungen. Als erstes trat die Komödianten-Schau aus Stehla auf, mit dem „Holzmichel“ brachten sie das Festzelt zum Toben. Danach folgte das „Wodka-Trio“ mit einem humoristischen Rückblick auf das Leben in der damaligen DDR. Zu später Stunde gab es dann noch einen Wettkampft der Gäste, mit dem „Wettrinken“ aus dem Mühlberger Lochbierkrug. Ausgetragen wurde der Wettkampf zwischen einem Gast aus Bayern, dem Schwarzwald und der „Großklappe“ vom „Frey-Faehnleyn“ aus Frankfurt/Oder.

Böllerschützentreffen 2

Böllerschützentreffen 2

Der Sonntag: Das Böllertreffen wurde auf dem Mühlberger Sportplatz angeböllert und angeblasen. Alle zum Ausmarsch angetretenen Handböllerschützen feuerten einen Salut auf dem Sportplatz. Die Alphornbläser aus dem Schwarzwald gaben die erste Kostprobe ihres Könnens. Dann folgte der Ausmarsch zum Böllerplatz mit Halt auf dem Altstädter Markt, wo Ministerpräsident Matthias Platzeck den Startschuss mittels Handböller gab.

Böllerschützentreffen 1

Böllerschützentreffen 1

Böllerschützentreffen 3

Böllerschützentreffen 3

Konzert auf dem Altstädter Markt Ausmarsch zum Böllerplatz Das große Finale alle Kanonen und Böller gleichzeitig

 

Wir über uns 2

Das Sportjahr 1992 wurde mit einem Neujahrsschießen eröffnet. Es  beteiligten sich 25 Mitglieder. Über die Zustimmung zum Antrag auf Kauf einer Waffe entschied der Vorstand, eine Voraussetzung war der Besitz eines Waffenschrankes. Am 21. Februar wird die 1. Generalversammlung im Sitzungssaal des Rathauses der Stadt Mühlberg durchgeführt.

Zum Ehrenpräsidenten ernannt

Trainer im Sportschießen wird auf Grund seiner Erfahrungen zum Ehrenpräsidenten

Herr Heinz Schneider

Herr Heinz Schneider

der Schützen-Gilde Mühlberg/Elbe e.V. ernannt. Herr Heinz Schneider kann nun die Arbeit des Präsidenten besser unterstützen, was besonders im sportlichen Bereich geschieht. An der diesjährigen Kreismeisterschaft in der Disziplin „KK-Sportgewehr“, durchgeführt in Elsterwerda, beteiligten sich die Schützen Petra Schönitz, Siegfried Koch und Rüdiger Pohle.

Das diesjährige Schützenfest wird zusammen mit dem Kinderfest der Stadt Mühlberg durchgeführt. Mitglieder der Gilde nehmen am 27. Juni am Festumzug teil. Am 28. Juni finden dann die Schießwettkämpfe und der Schützenball statt. Der Schützenball wird in der Sporthalle am Sportplatz durchgeführt. Schützenkönig wurde Frank Richter aus Bad Liebenwerda, Schützenkönigin Petra Schönitz aus Mühlberg. Es werden auch die Schützenmeister der Stadt Mühlberg in den Kategorien „männlich“ und „weiblich“ ermittelt.

In diesem Jahr werden auch die 1. Vereinsmeisterschaften in den Disziplinen KK-Sportgewehr 30 Schuss liegen frei und KK-Sportpistole 30 Schuss durchgeführt.

Am 3. Januar 1993 wurde das Sportjahr mit dem Neujahrsschießen eröffnet. Es beteiligten sich 19 männliche und 2 weibliche Wettkämpfer. Die 2. Generalversammlung wurde am 27. Januar im Sitzungssaal der Stadt Mühlberg durchgeführt. In diesem Jahr standen Vorstandswahlen an, vorher wurde noch eine Satzungsänderung bei den §§ 5, 7 und 9 beschlossen.

Der neue Vorstand
1. Vorsitzender /Präsident Manfred Ruhland
2. stellv. Vorsitzender Frank Richter
3. Beisitzer/Damenleiter Petra Schönitz
4. Beisitzer/Ehrenpräsident Heinz Schneider
5. Kassierer/Geschäftsführer Hans-Jürgen Döring
6. Schriftführer Uwe Schlenger
7. stellv. Schriftführer Hans-Peter Kalz

Erstmalig erschienen einige Schützenmitglieder in den neuen Uniformen. Es wurde die Rangordnung der Gilde vorgestellt und angenommen, sie orientiert sich an der Gildetradition. Am 14. April 1993 wird unsere Schützen-Gilde Mitglied im Landessportbund, sie wird unter der Mitgliedsnummer 02 1048 registriert. Das diesjährige Kinder- und Schützenfest wird am 23. Juni durchgeführt. Die Majestäten werden werden mit dem „KK-Sportgewehr“ und 20 Schuss liegend frei ausgeschossen.

Schützenkönig wird Frank Richter aus Bad Liebenwerda und Schützenkönigin Petra Schönitz aus Mühlberg. Am 22. Juli wird anlässlich seines 60. Geburtstages der Bürgermeister der Stadt Mühlberg Herr Hans-Georg Schulz zum Ehrenhauptmann der Schützen-Gilde Mühlberg/Elbe ernannt.

Die diesjährigen Vereinsmeisterschaft in der Disziplin „KK-Sportgewehr“ wird mit 60 Schuss liegend frei ausgeschossen. Die Disziplin „KK-Sportpistole mit 30×30 Schuss absolviert. Während der Disziplin Sportpistole hatten wir hoffentlich unseren einzigen Sportunfall. Beim Versuch der Beseitigung eines Patronenklemmers im Vorraum des Schießstandes löste sich der Schuss und durchschlug den linken Oberschenkel des Schützenkameraden Klaus Angermann. Zum Glück blieb kein Schaden zurück.

Wir über uns 1

So grübelte er, Rüdiger Pohle als sgchronist, über die Geschichte der Mühlberger Schützen nach. Seine Nachforschungen über die Geschichte der Mühlberger Schützengilde kann man unter „Historie“ nachlesen. Als

Rüdiger Pohle

Rüdiger Pohle

er mit der Erforschung des Mühlberger Schützenwesens begann, hatten die meisten Schützen ganz andere Gedanken. Jetzt wollte man erst einmal den vorhandene Schießstand nutzen und dafür musste ein Schützenverein her. Genügend „Schießwütige“ gab es nach der langen Abstinez im „Schießsport für jedermann“. Die Waffenkammer der Gesellschaft für Sport und Technik war im Ort und recht gut bestückt und so wurde dann schnell gehandelt damit die Sportwaffen in Mühlberg bleiben konnten. Die Männer und Frauen der 1. Stunde trafen sich am 18.01.1991 um einen Schützenverein zu gründen.

Der Verein führt den Namen „Schützen-Gilde Mühlberg e.V.“. Er wurde im Vereinsregister beim Kreisgericht Bad Liebenwerda unter der Nummer 146 registriert. Es wurde ein Vorstand gewählt und der damalige Bürgermeister der Stadt Mühlberg verkündete den Beschluss 9/91 der Stadtverordnetenversammlung über die kostenlose Nutzung des Mühlberger Schießstandes durch die neue Schützen-Gilde. Vor dem ersten Wettkampf wurde durch einen „Großeinsatz“ der Schützen erst einmal der Schießstand auf Vordermann gebracht.

Der 1. Vorstand
1. Vorsitzender Herr Hans-Peter Kalz
2. Stellvertreter Herr Dieter Klaus
3. Beisitzer Herr Hubert Jahn
4. Beisitzer Herr Heinz Schneider
5. Kassierer Herr Hans-Jürgen Döring
6. Schriftführer Frau Magarete Balzer
7. Stellv. Schriftführer Frau Heike Schemmel

Am 28. September 1991 fand das 1. Schützenfest der neugegründeten Schützen-Gilde statt. Die Majestäten wurden mit dem KK-Sportgewehr M 150 ausgeschossen. Es wurden liegend aufgelegt 5 Probeschüsse und 10 Wertungschüsse abgegeben. Es war ein offener Wettkampf, es konnten auch Nichtmitglieder mitschießen, diese mussten aber ein Startgeld von 5,- DM bezahlen. Es wurden ein Schützenkönig und eine Schützenkönigin ausgeschossen. 39 männliche und 5 weibliche Wettkämpfer versuchten ihr Glück. Es wurde aus Vereinswaffen geschossen. Die Schützen-Gilde hatte die komplette Waffenkammer der GST-Grundorganisation übernommen, diese wurden in einer Waffenkammer im Ortsteil Köttlitz gelagert. Schützenkönig wurde Hans-Jürgen Döring aus Brottewitz und Schützenkönigin Marlis Wesolowsky aus Berlin.

Im Laufe des Jahres wurde über das Aussehen der Schützen und die Präsentation der Schützen-Gilde nachgedacht. Die Mitglieder sollten eine Uniformjacke und einen Hut tragen. Desweiteren musste ein Emblem als

Emblem1 KPSGM

Emblem1 KPSGM

Aufnäher für die Jacke entworfen und natürlich auch angefertigt werden. Um die Tradition richtig zu wahren, musste natürlich auch eine Schützenfahne her. Der Schatzmeister Hans-Jürgen Döring und der Mühlberger Maler Helmut Kretschmer nahmen sich dieser Aufgabe an. Auf der Fahne sollte sich in der Mitte das Mühlberger Stadtwappen mit zwei gekreuzten Gewehren befinden, wurde aber anders entschieden. Als Umrahmung sollte geschrieben stehen: „Schützen-Gilde Mühlberg e.v 1498 – 1991“ und der Wahlspruch der Joppenschützen „Scharfes Auge – sichre Hand“. nun musste noch die Finanzierung geklärt werden. Bis zum ersten Einsatz der Fahne sollte es dann noch eine Weile dauern.
Am Montag den 23. Dezember 1991 wurde die Jahreshauptversammlung durchgeführt. In dieser Versammlung werden die Probleme in der Weiterführung des Vereinstätigkeit diskutiert und es geht auch um die Vorbereitung und Durchführung der Prüfung zum Erwerb der Waffenbesitzkarten, denn die meisten Mitglieder möchten eigene Waffen besitzen, um damit die Wettkämpfe zu bestreiten. Man hatte sich persönlich viel vorgenommen.

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